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HoSinDo 07.08.2018 von Hagen treudt

Ho Sin Do-Gruppe: Neuer Gürtelgrad für Falk Treudt

Am 16.-17. Juni war es endlich wieder soweit, das Sommertrainingslager des DHV stand wieder vor der Tür. Für den 16 Jahre alten Falk Treudt bot sich endlich die Gelegenheit als fünfter Schüler aus Weyerbusch den 2. Kup, also den Braunen Gürtel, zu verdienen.

Nach einem Jahr harter Vorbereitung und insgesamt 7 Jahren des Trainings in Weyerbusch bestand für niemanden mehr der Zweifel, dass er mehr als bereit für die vor ihm liegende Aufgabe war. Gemeinsam mit seinem Trainer und Bruder Hagen Treudt machte er sich am Samstag den 16.6. auf den Weg nach Melsungen. In den folgenden 3 Stunden des Trainings konnte er auch die Meister der anderen Vereine von seinen Fähigkeiten überzeugen.

 

Sonntag...

nach weiteren 2 Stunden des Übens und Schwitzens war es dann soweit, die Prüfung begann.

Nach einigen Stunden stand eins fest: Technisch bestand kein Zweifel, Falk gehört zu den besten Schülern, die der Deutsche Ho Sin Do Verband aktuell zu bieten hat.

Aber hat er auch den Willen und das Durchhaltevermögen welches für einen so hohen Rang notwendig ist?

Der letzte Teil seiner Prüfung bestand aus den diversen Partnerübungen, die er seit Wochen mit seinem Bruder trainiert hatte. Angefangen wurde mit schnellen aber effektiven Varianten einen Angriff abzuwehren und unmittelbar zu kontern. Dabei versetzte er seinem Bruder einige gute Treffer.

Weiter ging es mit dem Schwierigsten was es zu lernen gilt, der Messerabwehr. Auch hier konnte Falk zeigen, dass er sich zu wehren weiß und entwaffnete seinen Bruder sogar einige Male.

Selbst der Bruchtest, welcher sonst so gefürchtet von unerfahrenen Schülern ist stellte kaum eine Herausforderung für ihn dar.

Normalerweise würde nun der Kampf gegen mehrere unbewaffnete Angreifer folgen, aber zu Falks anfänglicher Erleichterung gab es keinen geeignete Gegner, da alle anderen Prüflinge an diesem Wochenende wesentlich jünger und auch im Gürtelgrad weit unter ihm standen.

 

 

Allerdings könnte man es wohl auch als ausreichende Herausforderung betrachten, wenn er gegen einen der Meister antreten würde. In diesem Fall also gegen seinen eigenen älteren Bruder.

Nach wenigen Schlägen und Tritten stand fest, dass sein Bruder ihm immer noch deutlich überlegen war. Aber darum ging es für die Beiden in diesem Kampf nicht, es war kein Test der Fähigkeiten mehr, sondern es wurde ein Test seines Willens. Wenn er seinen neuen Gurt haben wollte, musste er den Prüfern beweisen, dass er auch bei einem stärkeren Gegner nicht aufgibt.

Was folgte, waren die vermutlich längsten Minuten seines Lebens und die härteste Auseinandersetzung, die sich die Beiden je geliefert hatten. Trotz, dass er einige schwere Treffer einstecken musste, konnte er sich behaupten und sogar selbst ein paar wirkungsvolle Schläge landen.

 

Als der Kampf durch die Prüfer beendet wurde war klar, Falk hatte sich seinen neuen Gurt verdient.

 

 

Die Ho Sin Do Abteilung des SSV Weyerbusch gratuliert noch einmal zu dieser großartigen Leistung und hofft, dass Falk auch weiterhin mit solchem Ehrgeiz seine Ziele sowohl im Sport als auch im Leben Verfolgt.

HoSinDo 07.08.2018 von Hagen treudt

Ho Sin Do-Gruppe: Auch die kleinen Kämpfer machen Fortschritte

Nachdem am 17.6. ihr Trainingspartner Falk mit seiner Prüfung vorgelegt hatte, waren am 19.6. die Kinder mit ihrer Prüfung dran.

Dieses Jahr waren es zwei Prüflinge die in Weyerbusch vor ihren Meistern, Hagen Treudt und Günter Schäfer, ihr Können demonstrieren sollten.

Sowohl Maurice Schabernack, als auch Florian Ferger, konnten ihre allererste Prüfung erfolgreich abschließen und sich den 7. Kup verdienen.

 

Die Beiden sind seit einem halben Jahr zu den Älteren aufgestiegen. Vorher waren sie Teil der Kindergruppe, die nur dienstags 17:30-19:00 Uhr trainiert. Während des Trainings konnten sie zeigen, dass sie trotz ihres noch relativ jungen Alters bereits über eine vorbildliche Disziplin verfügen. Sie wurden von ihrem Trainer daraufhin dazu eingeladen auch donnerstags zum Training zu kommen, was die beiden auch prompt taten.

 

Der erste Schritt auf dem schweren und langen Weg zur Meisterschaft ist damit getan.

 

Auch diesen beiden jungen Sportlern gratuliert die Ho Sin Do Abteilung des SSV Weyerbusch noch einmal zu dieser großartigen Leistung und hofft, dass die beiden auch weiterhin mit solchem Ehrgeiz ihre Ziele sowohl im Sport als auch im Leben verfolgen.

HoSinDo 03.01.2018 von Hagen treudt

Ho Sin Do-Gruppe: Henry Adorf trägt den Meistergürtel


Weyerbusch/Melsungen. Seit dem Sommer 2007 ist Henry Adorf vom koreanischen Kampfsport begeistert.. Jetzt hat er sich den Meistergrad (Dan) durch die vielen Jahre hartes Training und Gürtelprüfungen erarbeitet.
Am 1. Dezemberwochenende fand die Schwarzgurtprüfung im Deutschen Ho Sin Do Verband statt. Zur Prüfung waren zwei Sportler zugelassen. Henry Adorf von der Ho Sin Do Abteilung des SSV Weyerbusch wurde begleitet von Günther Schäfer, seinem Vereinstrainer. Neben ihm trat noch Kevin Hartung vom TV Jahn zur Prüfung an. Die Prüfung dauerte zwei Tage und wurde in der Sporthalle in Melsungen abgehalten.
Geprüft wurden die Sportler an beiden Tagen durch Günther Schäfer (8. Dan), Jürgen Pschibul (8. Dan) und Dirk Kindl (5. Dan). Die praktische Prüfung beinhaltete alle Techniken vom gelben (7. Kup) bis zum braunschwarzen Gürtel (1. Kup).
Hand- und Fußtechniken, Sprünge, Hyongs (Traditionelle Form), Handbefreiungen, Messerabwehrtechniken, Hebel- und Würfe waren Inhalt dieses Prüfungsteils. Daneben wurde auch noch eine mündliche Prüfung durchgeführt, die beide Dan-Anwärter ebenfalls gut bestanden.
Am zweiten Prüfungstag wurden Schwerttechniken, der Kampf gegen unbewaffnete und anschließend gegen bewaffnete Gegner durchgeführt, sowie ein eigener selbst erarbeiteter Hyong und mehrere Bruchtests mit Händen und Füßen als Prüfungsaufgaben abverlangt. Jürgen Pschibul leitete das feierliche Zeremoniell der Übergabe des Schwarzen Gürtels und die Ableistung des Eides, der die Kampfsportler unter anderem verpflichtet, sich in Zukunft um die Ausbildung ihrer anvertrauten Schüler zu kümmern, allen Menschen Respekt und Höflichkeit entgegen zu bringen und mit den erworbenen Werten ein friedliches Miteinander aller Altersklassen, Nationalitäten und Religionen zu fördern.
Die beiden Prüflinge hatten bereits Mitte November die zweistündige schriftliche Prüfung in Sinn absolviert. Inhalt der Prüfung waren unter anderem der Trainingsaufbau und die Physiologie des menschlichen Körpers.
Mit dem Erhalt des Schwarzen Gürtels hat die Ho Sin Do Abteilung des SSV Weyerbusch drei Schwarzgurtträger: Günther Schäfer  (8. Dan), Hagen Treudt (1. Dan) und nunmehr Henry Adorf (1. Dan).
Die Zeit des Wachstums (gelber und oranger Gürtel), ebenso die Zeit des Blühens und des Reifens (roter, grüner, blauer Gürtel), sowie die Zeit der Reife und Ernte (braun, braun-schwarzer Gürtel) sind nun abgeschlossen. Der Meistergrad ist erreicht, Schwarz beinhaltet alle Farben und steht für eine höhere Bewusstseinsstufe, für das Verstehen und Einfühlen in andere Menschen. Es ist das Ende eines langen  und der Neubeginn eines neuen Weges, nämlich der in der fortlaufenden Dan-Graduierung vom 1. bis zum 10. Dan.

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